Gräberfeld St. Helena-Großengsee
Geschichte und Lage
Das Gräberfeld St. Helena-Großengsee befindet sich in der Gemeinde Simmelsdorf im Landkreis Nürnberger Land, Bayern. Es handelt sich um eine bedeutende archäologische Stätte, die Einblicke in die frühmittelalterliche Besiedlung der Region bietet. Die Entdeckung des Gräberfeldes geht auf das 19. Jahrhundert zurück, als erste Funde zutage traten. Die genaue Datierung der Bestattungen liegt zwischen dem 6. und 8. Jahrhundert n. Chr., was auf die Merowingerzeit hinweist.
Archäologische Bedeutung
Das Gräberfeld St. Helena-Großengsee ist von großer archäologischer Relevanz, da es Einblicke in die Bestattungsrituale und sozialen Strukturen der damaligen Zeit gewährt. Bei Ausgrabungen wurden zahlreiche Grabbeigaben gefunden, die auf den Wohlstand und die Kultur der hier bestatteten Personen schließen lassen. Zu den Funden gehören unter anderem Schmuckstücke, Waffen und Gebrauchsgegenstände, die sowohl den Alltag als auch den Glauben der frühmittelalterlichen Bevölkerung widerspiegeln.
Erhaltungszustand und Forschung
Das Gräberfeld ist heute ein geschütztes Bodendenkmal. Obwohl ein Großteil der Funde bereits geborgen wurde, bieten die verbliebenen Strukturen und Fundstücke weiterhin Potential für zukünftige Forschungen. Die Erhaltung und Pflege des Gräberfeldes sind für das kulturelle Erbe der Region von großer Bedeutung. Wissenschaftler und Historiker arbeiten daran, die Geschichte des Ortes weiter zu erforschen und die Ergebnisse für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Öffentliche Zugänglichkeit
Das Gräberfeld St. Helena-Großengsee ist für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet Interessierten die Möglichkeit, einen Einblick in die frühmittelalterliche Geschichte Bayerns zu erhalten. Informationstafeln und Führungen können helfen, das Verständnis der historischen Zusammenhänge zu vertiefen und die Bedeutung des Ortes für die regionale Geschichte zu vermitteln.